Freie Projekte - Jahresarbeit

 

 

Freie Projekte sind der Königsweg, sich fotografisch weiter zu entwickeln und für Kunden interessant zu werden.

Bei freien Themen zählt in erster Linie das eigene Interesse und die eigene Sicht, das eigene Engagement.

Ihr solltet etwas zu sagen haben!


Heute kann fast jeder technisch perfekte Fotos mit
dem Handy schießen, aber um Erfolg zu haben, solltet ihr zum Autoren werden. 


Ohne konkrete Ideen, Gedanken, Gefühle und literarischem Können

geht der Fotograf von heute im Meer der Mittelmäßigkeit unter.


Fotografie ist eine deutliche Sprache. 

Wie bei jeder Sprache solltet ihr die korrekte Rechtschreibung und Grammatik lernen. 

Entwickelt euch zum visuellen Wortkünstler (Wenn ihr es nicht schon längst seid).
Versteht euch als ein Dichter, und nicht als technischen Schreiberling. 

 

Sucht ein persönliches Projekt, für das ihr viel Leidenschaft
aufbringt. Gebt euch selbst den Auftrag eurer Träume. 

 

Konrad Müller und Friedrun Reinhold helfen aktiv bei der Themenfindung und dem Feinschliff, der Durchführung und Präsentation und geben 8 Fotografen die Chance, in diesem Jahr ein freies Projekt zu realisieren.

Martina Mettner hat die wichtigen Punkte zu freien fotografischen Projekten gut zusammengefasst:

 

  • In einem freien Projekt kann man seine Handschrift verfeinern, seinen Stil finden, ohne auf kommerzielle Belange achten zu müssen.
  • Falls man bis dahin immer nur einzelne Fotos realisiert hat, muss man ein visuelles Konzept für eine Reihe von Fotos oder eine Serie entwickeln, verfeinern und durchhalten. Das schult den Selektionsprozess.
  • Wie bei einem Auftrag hat auch das freie Projekt eine Konzeptionsphase, eine Realisationsphase und eine Präsentationsphase. 
  • Eben jenes Präsentationsmedium bestimmt schon die Art der Arbeit mit. Will man die Serie als Buch veröffentlichen? Oder in einer Ausstellung? Oder online in Kombination mit andern Medien wie Musik oder O-Ton?
  • Eine Arbeit zum Abschluss zu bringen und sie als Person zu vertreten, kann das Gefühl von Zufriedenheit vermitteln, das zur monetären Entlohnung durchaus als gleichwertig empfunden werden kann.
  • Eine Ausstellung, ein Buch, eine Multimediapräsentation bedeutet Öffentlichkeit. Sie bietet Anlass für PR-Arbeit, Zeitungsartikel. Damit steigen die Bekanntheit und das Renommee des Fotografen.
  • Mit geschickt gewählten Themen und bei entsprechend interessanten Ergebnissen, wird die Arbeit auch kommerziell ein Erfolg, indem Magazine Bildstrecken drucken, sich das Buch verkauft oder die ausstellende Galerie Bilder absetzen kann.
  • Je mehr solcher freier Arbeiten, die Beachtung finden, ein Fotograf realisiert, desto bekannter wird er, desto höher sind die Tagessätze und desto wahrscheinlicher ist eine Nachfrage. Denn da ist der Kunstmarkt wie der kommerzielle Kunde: Gekauft wird die Erfolgsstory, der Glamour, der abfärbt von den porträtierten Prominenten, der ungewöhnliche Stil.
  • Eine „Schuhgröße kleiner“ ist das Projekt dazu da, die eigene Leistung, die individuelle Kreativität zu fördern und nach außen belegen. Es macht Fotografen unterscheidbar in einem Markt, bei dem eine individuelle Bildsprache jeden Tag wichtiger wird. Ist die „normale“ Fotografie doch von zwei Seiten bedroht: Durch das Standardmaterial der Bildagenturen einerseits und durch CGI, das Generieren von Bildern am Rechner, andererseits. Sich abzuheben mit einer persönlichen Note ist das Gebot, um mit dem Fotografieren zu überleben.

 

Fakten:

Start ab 01. 02. 2021

Zoom Meeting zu Beginn 3 mal im 14 Tages-Rhythmus gerade zum Start und der Themenfindung

Dann über den Sommer monatlich, insgesamt 3 mal.

2 mal 4-Augen Meeting bei Bedarf für jeden Teilnehmer, max 30 Minuten.

Ende 09/10 2021 idealerweise mit einem Live-Treffen und einer Ausstellung.

Alle Projekte werden auf einer Website präsentiert und als Pressemeldung an die führenden deutschen Fotomagazine geschickt.

Eventuell ist eine Ausstellung während der Photopia - das ist der Photokina Nachfolger - im September in Hamburg möglich… ich versuche das schnell zu klären.

 

Zusammenfassung

6 Zoom Meetings

2 Einzelgespräche/Zoommettings

Webpräsenz für 11 Monate

Ausstellungsorganisation (ohne Raum/Produktionskosten)

Pressemeldung

Pro Person € 595.- netto

 

Konrad Müller

Seit 30 Jahren arbeitet Konrad Müller in der Portraitbranche. 

Lange Zeit als Gesellschafter Gsf. von Sander Media und nun seit einigen Jahren als Kundenberater bei Pasche.

Konrad ist Fotograf mit Meisterprüfung, Dipl.Fotoing.FH und ausgebildeter Systemischer Berater. 

Mit seiner Bildkompetenz, der Erfahrung aus der Begleitung und Organisation zahlreicher Bildproduktionen und Workshops, sowie dem Einfühlungsvermögen in Themen und Anliegen wird er den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in diesem Projekt helfen, den kreativen Prozess anzustoßen, das Thema klar zu formulieren und vom Denken in ein gutes Handeln zu kommen. Dabei wird es Konrad immer darum gehen, durch Hinterfragen und gemeinsames Reflektieren als Moderator die Arbeit der Beteiligten zu begleiten, ohne diese dabei nach seinen Vorstellungen zu lenken oder zu verändern.

 

Friedrun Reinhold 

Portraitaufnahmen gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben für Fotografen.

Neben der selbstverständlichen Beherrschung der Technik ist der Zugang zu seinem Gegenüber äußerst wichtig. Nur wer sich Zeit nimmt für die Person, wer die Persönlichkeit erkennt und abbildet, der lässt ein Portrait entstehen und keine Reproduktion. 

Bei Friedrun Reinhold trifft man auf den seltenen Fall, dass eine Persönlichkeit Persönlichkeiten fotografiert. Die Ergebnisse beweisen es. Er ist mit seinen Fotos international ausgezeichnet, Autor von Fachbüchern und zahllosen Artikeln in der Fachpresse, inspirierender Workshopleiter, Jurymitglied und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. 

Seine Fotos wurden in vielen Ausstellungen gezeigt.

 

 

Wer noch dabei sein möchte, meldet sich bitte bis zum 28. 01. 2021. 

fr@friedrun-reinhold.com

oder 

mueller@pasche.de

 

Herzliche Grüße senden

Konrad & Friedrun